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Ich hei?e Ken Pacheco, bin 38 Jahre alt und komme aus London. Derzeit arbeite ich in Deutschland...

Kenneth Pacheco (Germany), Cisco Certified Network Associate (CCNA) 05 Feb to 09 Feb 2007

Ich hei?e Ken Pacheco, bin 38 Jahre alt und komme aus London. Derzeit arbeite ich in Deutschland.

Hintergrund :

Ich habe einen recht vielschichtigen Hintergrund in der IT. Ich bin seit 15 Jahren in der IT-Arena und bin mit einer ganzen Reihe von Technologien in Ber?hrung gekommen, von Mid-Range-Servern bis hin zu Netzwerken und Kommunikationsschnittstellen f?r diverse Vorzeigeunternehmen der Finanz- und Raumfahrtbranche

Ich habe jetzt seit einiger Zeit mit Netzwerken und Kommunikation zu tun; bl?d wie ich bin, habe ich meine CCNA-Qualifikation vor einigen Jahren verfallen lassen (wenn man in einem Gro?unternehmen arbeitet, findet man einfach keine Zeit zum Lernen). Aber um Karrierechancen nutzen zu k?nnen, muss man seine Kenntnisse auf dem aktuellen Stand halten, wann immer sich die M?glichkeit dazu bietet. Und man muss ein St?ck Papier vorweisen k?nnen, auf dem steht, in welcher Liga man in dieser gro?en weiten Welt spielt.

Anmeldung :

Ich wollte mein CCNA-Zertifikat erneuern, um weiterzukommen. Ich war mir nicht sicher, inwieweit sich die Inhalte inzwischen ver?ndert haben, also entschied ich mich f?r ein Boot-Camp. Aber wo? London lag nahe, aber der Budgetabteilung waren die Kosten zu hoch. Ein Kollege gab mir den Tipp, doch mal einen Blick auf die Website von Koenig zu werfen.

Der erste Eindruck war gut. Es gab umfassende Informationen zu den angebotenen Kursen, aber auch praktische Hinweise zur Anmeldung und zu dem, was einen in den Kursen und auf der Reise nach Indien erwartet. Die Kosten waren gegen?ber vergleichbaren Lernangeboten in London bzw. Europa extrem g?nstig. Ich musste mich erst durch mehrere Nachfragen per Mail vergewissern, dass es sich hier nicht um Zahlendreher handelte.

Die Antworten auf meine Mails kamen (aufgrund der Zeitverschiebung) sp?testens am darauf folgenden Tag und waren stets sehr informativ und hilfreich.

Nachdem verschiedene Details gekl?rt waren und ich das OK meiner Personalabteilung hatte, waren alle weiteren Formalit?ten nur noch ein Spaziergang.

K?che und Kultur in Delhi :

Nach der Ankunft in Indien landete ich nach dem Passieren der Sicherheitskontrolle in einer riesigen Menschenmenge; viele blieben stehen und drehten sich nach mir um, als ich vorbei ging. Ich entdeckte ohne Probleme den Mitarbeiter von Koenig, der mich abholte. Die Fahrt zum Hotel war ?u?erst spannend; wenn Sie sich schon mal durch das Verkehrsgew?hl indischer Metropolen bewegt haben, wissen Sie, wovon ich spreche. Aber ich kam wohlbehalten an.

Ich stieg im Rangoli Park ab, das recht g?nstig war. Ich w?rde nicht sagen, dass es sich in einem besonders aufregenden Teil von Delhi befindet oder dass es ?berhaupt ein Touristenmagnet ist, aber es war sauber, und das Personal war hilfsbereit und freundlich. Die R?ume sind klimatisiert, haben Kabelfernsehen und einen Internet-Anschluss, und nach dem langen Flug wusste ich den 24-Stunden-Room-Service sehr zu sch?tzen. F?r diejenigen, die noch nie in Indien waren oder Camping bevorzugen, mag das dekadent klingen, aber ich will es genau so und nicht anders. Obwohl hier gerade Winter war, betrug die Temperatur 28 ?C. Tags?ber lag Delhi in einem konstanten Dunst, und die Luft hatte st?ndig diesen leichten Geruch von Motor?l. Die Menschen leben auf den Stra?en, K?he regeln den Verkehr, keiner beachtet irgendwelche Verkehrsschilder. Das Essen ist schmackhaft. Sie d?rfen allerdings keine europ?ischen K?chenstandards erwarten; wundern Sie sich bitte nicht ?ber den einen oder anderen Knochen in Ihrem Huhn oder Ihrem Hammel- oder Lammcurry. Auf Wunsch wird aber in der Regel f?r Ausl?nder das Essen ohne Knochen zubereitet. Ich fand es hervorragend.

Ich kam einige Tage vor Beginn des Kurses an, um mich zu akklimatisieren. Nicht dass ich das unbedingt brauchte: Meine Familie stammt aus Goa, also gab es f?r mich keinen Kulturschock in Indien. Ich h?tte auch einen Kurs in Goa belegen k?nnen, aber eine zu gro?e N?he zur Familie hindert einen wohl eher am Lernen. Au?erdem war ich noch nie in Delhi gewesen, und die Gelegenheit, endlich einmal Agra (Taj Mahal) zu besuchen, war mir sehr willkommen.

Sightseeing

Zwar unternahm ich meine Ausfl?ge meist spontan, nahm aber gerne die Unterst?tzung der Mitarbeiter von Koenig an, die f?r mich mehrere gef?hrte Touren nach Agra heraussuchten. Ich h?tte die anstrengendere Variante w?hlen und mich am Bahnhof von Delhi um f?nf Uhr fr?h in die Warteschlange einreihen k?nnen, um eine Fahrkarte zu kaufen, aber ich bevorzugte eine Bustour, die die Festung Agra, Shoppen, Taj Mahal und den Geburtsort von Hare Krishna (an dem heute ein Tempel steht) einschloss. Koenig organisierte f?r mich ein Taxi, das mich zum Bus brachte und mich sp?ter wieder abholte. Da ich sehr knapp dran war und meinen Ausflug nicht best?tigt hatte, war ich etwas unruhig, ob alles wie gew?nscht klappen w?rde. Meine Sorgen verflogen aber, als ein Kleinwagen kam, dessen Fahrer mich anl?chelte: ?Hallo, ich bin Mitarbeiter von Koenig.? Es war ein langer Tag, aber jede Minute wert. Als ich sp?ter meine Rechnung bezahlte, entdeckte ich, dass der Ausflug gar nicht aufgef?hrt war. Ich hatte aufgrund meines kurzfristigen Entschlusses gar nicht mehr meine Ausflugspl?ne best?tigt. Der Mann, der mich zu der Sightseeing-Tour abgeholt hatte, hatte das einfach so au?erplanm??ig gemacht und sogar mein Busticket aus eigener Tasche bezahlt, damit noch alles reibungslos klappt. Wow, das nenne ich exzellenten Service!

Ich nahm mir auch Zeit, Delhi per Fahrrad- oder Motor-Rikscha oder mithilfe des neuen Metrosystems zu erkunden, und sah einige der Baudenkm?ler der Stadt ? das Rote Fort, das India Gate, den Counaught Square. Ich warf auch gelegentlich einen Blick auf die St?nde, an denen alles M?gliche billig angeboten wird. Man muss dazu wissen, dass es hier meist zwei Preise gibt: einen f?r Einheimische und einen f?r Touristen. Aber selbst zu Touristenpreisen ist alles immer noch wesentlich g?nstiger als in Europa oder in den USA. Und wenn Sie mal richtig was erleben wollen, dann versuchen Sie, eine Stra?e zu ?berqueren. Aber Vorsicht ? das ist nichts f?r schwache Nerven!

Das Training bei Koenig :

Die Unterrichtstage begannen um sieben Uhr mit dem Fr?hst?ck, danach ging es mit dem ersten Taxi um viertel nach acht in das Trainingszentrum. Diese Fahrten sind f?r Teilnehmer kostenlos. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Koenig sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die Registrierung dauerte etwas l?nger als erwartet, denn in dieser Woche starteten einige sehr stark frequentierte Kurse. Mein Trainer wurde mir vorgestellt, und mir war schnell klar, dass der Kurs nur aus ihm und mir bestand. Er sprach perfektes Englisch. Die f?r Inder typische Betonung mag dem Einen oder Anderen zun?chst ungewohnt vorkommen, aber ich bin ja kein Fremder hier, und daher ist sie mir vertraut. Der Trainer ermittelte recht schnell meinen vorhandenen Kenntnisstand. Der Kurs war hervorragend. Die bereitgestellten Kursunterlagen brauchte ich gar nicht (wenn Sie allerdings noch keine Erfahrung mit Netzwerken haben, sollten Sie diese Unterlagen auf jeden Fall benutzen.)

Wir arbeiteten uns z?gig durch den Lernstoff, ohne an den Unterlagen zu kleben. Er kannte sein Metier. Ich stellte erleichtert fest, dass ich noch gar nicht so viel vergessen hatte. Der Trainer merkte sogar an, dass der Super Fast Track f?r mich passender gewesen w?re. Indes fand ich das Tempo angenehm und lernte faszinierende Dinge von meinem Trainer. Er entwirrte bei mir auch ein paar Knoten im Gehirn in Bezug auf Subnetting, das mir bis dahin ein Graus gewesen war. Aber inzwischen sehe ich Licht!

Die Kursr?ume waren durchweg klimatisiert und hervorragend ausgestattet, so dass wir jedes Szenario durchspielen konnten. Ein defekter Router wurde umgehend ausgetauscht, und als eine der ?bungen aufgrund eines falschen IOS nicht auf Anhieb durchgef?hrt werden konnte, war ich heilfroh, dass kurz danach eine ?bung drankam, bei der es um das Neuaufspielen eines Cisco-IOS ging! Dieser Praxisaspekt war unbezahlbar.

Bei all den Fakten, Zahlen und intellektuellen Klimmz?gen ist es gut, das Tempo selbst bestimmen zu k?nnen und bei Bedarf Pausen einzulegen. Einen Vormittag waren wir beide so ausgelaugt, dass wir erstmal eine Weile ?ber die indische und die westliche Kultur und ?ber Privates geplaudert haben, bevor wir wieder mit dem Lernstoff weitermachen konnten. Aber diese Ebene geh?rt f?r mich einfach dazu.

Als die Pr?fung n?her r?ckte, war ich nat?rlich nerv?s, aber mein Trainer sagte, ich solle mir keine Sorgen machen. Er behielt recht ? ich bestand mit Bravour!

Die Abende

Die meisten Abende verbrachten wir mit Lernen (zumal es der blanke Hohn w?re, den ganzen langen Weg nach Indien auf sich zu nehmen, um dann bei der Pr?fung durchzufallen). Aber an einigen Abenden hatten die anderen Kursteilnehmer irgendwas organisiert ? jemand hatte Geburtstag, oder es war eine bestandene Pr?fung zu begie?en ?, und dann ging ich hin. Die anderen waren f?r einen l?ngeren Zeitraum hier ? ein bis zwei Monate schienen die Norm zu sein ? und kamen aus allen Ecken der Welt. Aber irgendwie sa?en wir alle in demselben Boot. Ich habe viel ?ber Delhi und seine Kultur erfahren. F?r manche war es der erste Aufenthalt in Indien, f?r manche der erste Auslandsaufenthalt ?berhaupt. Koenig stellte hilfreiche Unterlagen bereit, in denen stand, was man nach dem Buchen des Kurses tun bzw. nicht tun sollte; viele waren vielleicht nicht dazu gekommen, das zu lesen, oder hatten es wieder vergessen. An denjenigen mit sensiblen M?gen verdienten sich MacDonald?s, Subways und Domino?s Pizza eine goldene Nase! Ich selber hatte nie Probleme mit dem Essen hier. Manche waren mit ihrem Zimmer unzufrieden gewesen, betonten aber, dass ihr Wunsch nach einem anderen Zimmer vom Personal v?llig problemlos und unb?rokratisch geregelt wurde. Noch ein Hinweis f?r l?rmempfindliche Naturen: Delhi ist eine Stadt, die praktisch rund um die Uhr in Bewegung ist. Ganz still ist es hier nie. Ich selber hatte damit keine Probleme, da ich das von London her kenne.

Ich bedauere es wirklich, dass ich nach dem Ende des Kurses nicht noch ein paar Tage hier verbracht habe, um mich von den anderen Kursteilnehmern zu verabschieden. Es war Wochenende, und man wollte abends noch z?nftig um die H?user ziehen. In der kurzen Zeit, die wir hier gemeinsam verbracht haben, haben wir uns gut verstanden und auch Kontaktdaten ausgetauscht. Au?erdem h?tte ich gerne mehr Zeit gehabt, um Sachen einzukaufen. Hier ist alles unglaublich g?nstig.

Bei meiner Abreise aus Indien hatte ich noch einige Rupien in meiner Tasche. Das zeigt, wie viel man hier f?r sein Geld bekommt. Ich hoffe, dass ich zu einem weiteren Kurs bei Koenig hierher komme. Dann werde ich hier die restlichen Rupien ausgeben und weitere Qualifikationen erlangen.

Vielen Dank an das Team von Koenig f?r die Hilfe und f?r die hervorragende Arbeit!